Kreditlexikon · Begriff

Umschuldung

Kurz erklärt

Bei einer Umschuldung lösen Sie einen bestehenden Kredit durch einen neuen ab – meist um von besseren Zinskonditionen zu profitieren oder mehrere Kredite zu bündeln.

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Fachlich geprüft von Linda Vogt · Fachredakteurin für Bank & Geldanlage

Eine Umschuldung bedeutet, einen laufenden Kredit vorzeitig durch einen neuen Kredit abzulösen. Der häufigste Grund: Am Markt sind inzwischen günstigere Zinssätze verfügbar, als Sie sie im bestehenden Vertrag zahlen. Auch das Bündeln mehrerer Kredite zu einer einzigen, übersichtlichen Rate ist ein gängiges Motiv.

Ob sich eine Umschuldung lohnt, hängt vom Vergleich zwischen der Zinsersparnis über die Restlaufzeit und den Kosten der Ablösung ab – insbesondere der Vorfälligkeitsentschädigung, die die alte Bank für die vorzeitige Rückzahlung verlangen darf (§ 502 BGB regelt deren Obergrenze).

Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht: Bei kurzer Restlaufzeit oder geringer Restschuld übersteigen die Ablösekosten häufig die mögliche Ersparnis. Eine Vergleichsrechnung vor der Entscheidung ist deshalb unverzichtbar.

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