Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) sammelt Daten zu Krediten, Kreditkarten, Girokonten und Zahlungsausfällen von Millionen Verbrauchern in Deutschland. Banken fragen vor einer Kreditvergabe eine SCHUFA-Auskunft an, um das Ausfallrisiko einzuschätzen.
Zentrale Kennzahl ist der SCHUFA-Score: ein Wert, der die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls angibt. Seit dem 17. März 2026 nennt die SCHUFA Verbrauchern einen neuen Score auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten, der auf zwölf offengelegten Kriterien beruht; den früheren Basisscore in Prozent teilt sie Verbrauchern nicht mehr mit. Je höher der Score, desto geringer das eingeschätzte Risiko aus Sicht der Bank. Viele Banken nutzen daneben weiterhin Branchenscores. Mehr dazu im Ratgeber Neuer SCHUFA-Score.
Nach Art. 15 DSGVO haben Sie das Recht auf eine kostenlose Kopie Ihrer gespeicherten Daten, die Sie direkt bei der SCHUFA anfordern können; zusätzlich bietet die SCHUFA ein kostenloses Onlinekonto an, in dem Sie Daten und Score einsehen können. Das ist sinnvoll, um Fehler in den gespeicherten Daten zu erkennen, bevor Sie einen Kredit beantragen. Wichtig: Eine Selbstauskunft wirkt sich nicht negativ auf Ihren Score aus, im Gegensatz zu mehreren echten Kreditanfragen kurz hintereinander.
Schritt für Schritt erklärt die kostenlose Datenkopie unser Ratgeber SCHUFA-Auskunft kostenlos beantragen. Was Sie tun können, wenn ein Eintrag nicht stimmt, lesen Sie unter SCHUFA-Eintrag löschen.
Anfrage starten