Leasing ist eine Form der Nutzungsüberlassung, die der Miete ähnelt. Der Leasingnehmer zahlt monatliche Raten, häufig zusätzlich eine Sonderzahlung zu Beginn, und darf das Objekt für die vereinbarte Laufzeit nutzen. Am Ende wird es in der Regel zurückgegeben. Bei Verbrauchern ist Leasing vor allem bei Autos verbreitet.
Man unterscheidet vor allem Kilometerleasing, bei dem eine Laufleistung vereinbart und Mehrkilometer nachberechnet werden, und Restwertleasing, bei dem der Leasingnehmer für einen vorab festgelegten Restwert einsteht. Verträge mit Restwertgarantie oder Erwerbspflicht gelten als entgeltliche Finanzierungshilfe (§ 506 BGB); dann greifen viele Schutzregeln des Verbraucherkredits, etwa das Widerrufsrecht.
Anders als beim Autokredit erwirbt der Leasingnehmer kein Eigentum. Ob Leasing oder Finanzierung günstiger ist, hängt von Nutzungsdauer, Fahrleistung und Gesamtkosten ab – ein ausführlicher Vergleich steht im Ratgeber Auto leasen oder finanzieren?
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