Kreditlexikon · Begriff

KfW-Kredit

Kurz erklärt

KfW-Kredite sind zinsgünstige Förderdarlehen der staatlichen KfW-Bankengruppe, etwa für energetisches Bauen, Sanieren oder Existenzgründung. Beantragt werden sie nicht direkt bei der KfW, sondern immer über eine Hausbank.

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Fachlich geprüft von Linda Vogt · Fachredakteurin für Bank & Geldanlage

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine staatliche Förderbank, die zinsgünstige Kredite für förderfähige Vorhaben vergibt – etwa energieeffizientes Bauen und Sanieren, Existenzgründung oder bestimmte Investitionen von Unternehmen.

Charakteristisch ist das sogenannte Hausbankprinzip: Die KfW selbst hat kein eigenes Filialnetz und vergibt Kredite nicht direkt an Endkunden. Antragsteller reichen ihren Kreditantrag stattdessen bei einer normalen Bank ihrer Wahl ein, die den Antrag prüft und an die KfW weiterleitet.

Die Hausbank trägt dabei in der Regel einen Teil des Ausfallrisikos und prüft die Bonität wie bei einem regulären Kredit. Ein KfW-Förderkredit ersetzt daher nicht die übliche Kreditwürdigkeitsprüfung, kombiniert aber vergünstigte Konditionen mit dem gewohnten Ablauf über die Hausbank.

Welche KfW-Programme beim Kauf oder Bau eines Eigenheims infrage kommen, zeigt unser Ratgeber KfW-Förderung für den Hauskauf.

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