Banken, Vermieter, Mobilfunkanbieter oder Online-Händler holen eine Bonitätsauskunft ein, um das Risiko eines Zahlungsausfalls einzuschätzen. Sie stammt von einer Auskunftei – in Deutschland vor allem der SCHUFA, daneben gibt es weitere Anbieter. Die Auskunft enthält je nach Zweck einen Score und Informationen über bestehende Verträge oder Zahlungsstörungen.
Unternehmen dürfen eine Bonitätsauskunft nur einholen, wenn sie ein berechtigtes Interesse haben, etwa weil Sie einen Kredit beantragen oder einen Vertrag mit Vorleistung abschließen. Bei einer Kreditanfrage prüft die Bank Ihre Bonität im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Kreditwürdigkeitsprüfung.
Als Verbraucher können Sie eine Bonitätsauskunft auch selbst anfordern. Für die eigene Kontrolle ist die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO gedacht, für die Weitergabe an Vermieter ein kostenpflichtiges Zertifikat, das nur die Bonitätsaussage zeigt. Mehr dazu im Ratgeber SCHUFA-Auskunft kostenlos.
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