Kreditlexikon · Begriff

Bonität

Kurz erklärt

Bonität beschreibt die Fähigkeit und Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Kredit vertragsgemäß zurückzahlen. Banken prüfen sie anhand von Einkommen, laufenden Verpflichtungen und SCHUFA-Daten.

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Fachlich geprüft von Linda Vogt · Fachredakteurin für Bank & Geldanlage

Mit „Bonität” ist Ihre Kreditwürdigkeit gemeint – also wie wahrscheinlich es ist, dass Sie einen aufgenommenen Kredit vollständig und pünktlich zurückzahlen. Banken bewerten dafür mehrere Faktoren: Ihr regelmäßiges Nettoeinkommen, bestehende Verbindlichkeiten, die Beschäftigungsart und -dauer sowie Ihre SCHUFA-Auskunft.

Eine gute Bonität wirkt sich direkt auf die Kreditkonditionen aus: Wer als risikoarm eingestuft wird, bekommt in der Regel einen niedrigeren Zinssatz angeboten als jemand mit schwächerer Bonität. Manche Banken arbeiten mit bonitätsabhängigen Zinsen, andere bieten einheitliche Zinssätze unabhängig von der individuellen Einstufung an.

Sie können Ihre eigene Bonität verbessern, indem Sie laufende Kredite reduzieren, Zahlungen pünktlich leisten und unnötige Kreditanfragen vermeiden, die sich negativ auf die SCHUFA-Auskunft auswirken können.

Wie Sie Ihre Bonität bei SCHUFA, Experian und CRIF selbst prüfen, zeigt der Ratgeber Bonität prüfen.

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